KI-Potenzialkarte

Gibt es eine KI-Checkliste, die Sie selbst ausfüllen können?

Ja. Öffentliche Checklisten können Fragen zu Daten, Prozessen, Werkzeugen und Menschen ordnen. Häkchen halten Ihre Antworten fest. Sie bescheinigen allein keine technische oder rechtliche Bereitschaft für eine konkrete Aufgabe.

Welche Bereiche können Sie selbst prüfen?

Das GitHub-Repository von Pro-How ordnet die Fragen in fünf Bereiche. Sie können damit beginnen und zu den Antworten Belege oder fehlende Informationen festhalten:

Pro-How definiert eigene Prozentkategorien: 90–100 % für den Umsetzungsbeginn, 70–89 % zum Schließen von Lücken, 50–69 % für Grundlagenarbeit und unter 50 % für grundlegende Voraussetzungen. Das sind Anbieterdefinitionen, keine unabhängig bestätigten Bereitschaftsschwellen oder Zertifizierung. Ein hoher Gesamtwert beseitigt kein konkretes Problem mit Zugriff, Qualität oder Datennutzung.

Welche fünf Schritte nennt Amazon Web Services?

Der AWS-Leitfaden für kleine und mittlere Unternehmen empfiehlt diese Schritte, hier kurz sinngemäß wiedergegeben:

AWS schlägt einen Pilotversuch von 30–60 Tagen und beispielhaft eine Vorbereitung von 6–8 Wochen vor. Das ist ein Anbieterplan, kein gemessener Standard für jedes Unternehmen und keine Frist für die KI-Potenzialkarte. Nicht alle Daten müssen in ein einziges System umziehen. APIs oder Webhooks betreffen benötigte Integrationen. Sie sind keine Voraussetzung für jeden möglichen KI-Einsatz.

Welche neun Themen ermöglichen eine genauere Betrachtung?

RTS Labs behandelt neun Dimensionen. Nutzen Sie diese als Gesprächsthemen, angepasst an Ihre Größe und Aufgabe:

Diese Themen bedeuten nicht, dass jedes kleine Unternehmen ein Team für maschinelles Lernen einstellen oder eine neue Cloud-Umgebung kaufen muss. Prüfen Sie, was der gewählte Einsatz braucht. Eine Liste erwünschter Bedingungen belegt nicht, dass diese Bedingungen erfüllt sind.

Was ist über die Häkchen hinaus zu prüfen?

Eine Checkliste kann auch bei Prioritäten helfen. Für eine Entscheidung in Ihrem Unternehmen müssen die Antworten jedoch mit konkreter Arbeit verbunden werden:

Halten Sie fest, was ein Beispiel belegt und was angenommen wird. Ein Gespräch kann Lücken klären. Es findet sie nicht automatisch, nur weil eine externe Person beteiligt ist. Sie brauchen eine überprüfbare Methode und Belege, die zum Umfang passen.

Fragen

Hilft eine Checkliste vor dem Gespräch mit einem Berater?

Ja. Markieren Sie Bekanntes, Unklares und die Quelle wichtiger Antworten. Das Gespräch kann dann bei konkreten Fragen beginnen. Das Ausfüllen verpflichtet Sie weder zum Kauf von Beratung noch zur Umsetzung.

Welche der drei Checklisten sollten wir wählen?

Für einen kurzen Einstieg können Sie die fünf AWS-Schritte nutzen. Pro-How ordnet Fragen nach betrieblichen Bereichen, RTS Labs bietet mehr Themen. Wählen Sie nach Aufgabe und antwortenden Personen. Keine Variante ist als beste Lösung für jedes kleine Unternehmen belegt.

Ersetzt eine Checkliste eine professionelle Bewertung?

Selbsteinschätzung und unabhängige Prüfung unterscheiden sich. Fragen Sie nach geprüften Belegen, Grenzen der Methode und ausgeschlossenen Bereichen. Weder ein Gesamtprozentsatz noch ein bezahltes Gespräch allein belegt Bereitschaft.

Quellen

Weiterführende Artikel

Nächster Schritt

Verbinden Sie erkannte Lücken mit der Reihenfolge der Aufgaben.

Die KI-Potenzialkarte ordnet Aufgaben nach den Stunden, die sie heute beanspruchen; für die ersten drei nennt sie ein vorgeschlagenes Werkzeug, Voraussetzungen, Verantwortliche und eine Aufwandsspanne für den Aufbau in Stunden, ohne Umsetzungspreis. Eine ausgefüllte Checkliste kann das Gespräch vorbereiten. Das Ergebnis ist eine nach Priorität geordnete Aufgabenliste, keine Bereitschaftsbescheinigung oder Umsetzungszusage.

KI-Potenzialkarte anfragen

oder schreiben Sie an contact@ergostrat.com